05 - Drei teure Vikinger



 Kaum zu glauben, aber auch diesen Morgen schaffen wir es wieder unsere Zelte im trockenen abzubauen. Die Wolken werden zwar dicker, aber wir sind mit dem Fruehsteuck und zusammenpacken fertig bevor die ersten Tropfen fallen. Die Nacht in dem kleinen Vulkankrater war nicht so dolle, zumindest mein Zelt stand dann doch etwas schraeg so dass ich immer schoen Richtung Hangseite gerutscht bin. Wir sind nicht die ersten aber doch recht frueh dran und sehen dass nach uns noch weitere Wanderer angekommen sind und ihre Zelte in jeder verfugbaren, halbwegs gerade Stelle aufgebaut haben. Wahrscheinlich sind es heute so viele Zelte, weil wir in etwa die Haelfte der Strecke hinter uns gelassen haben und wohl viele Leute so wie wir an Wochenende, bzw. Wochenanfang loslaufen. 





Blick zurueck zur Berhuette. Unser Zeltplatz ist von hier aus schon nicht mehr zu sehen. Dafuer schwappen die Wolken schon wieder ueber den Gletscher. Viel Sonne werden wir wohl nicht mehr zu sehen bekommen. Mittlerweile merkt man aber dass der Rucksack etwas leichter geworden ist und man muss auch nicht mehr so stopfen um alles hinein zu bekommen. Die Haelfte der Vorraete sind ja jetzt auch aufgefressen.



Die Franks texten sich wahrscheinlich gegenseitig


Aus der Richtung sind wir gekommen. Wir muessen schneller laufen um dem Regen zu entkommen.










es sind wieder viele Leute unterwegs, aber es ist wie immer, es gibt immer mal einige Stellen wo sehr viel los ist und dann ist man wieder allein. Viel los, aber ich wuerde nicht sagen dass es voellig ueberlaufen ist. Es geht auch gerade wieder auf Mittag zu.


Der Reiseleiter plant wieder was





Die naechste Flussueberquerung steht an. Da wir die Rucksaecke eh absetzen muessen um unsere Ueberquerung vorzubereiten, entscheiden wir uns gleich hier Mittag zu machen. Beim Anblick der vielen nackten Wanderfuesse etnscheiden wir uns, uns moeglichst weit Flussaufwaerts unser Trinkwasser zu holen und beobachten von hier die verschiedenen Techniken der Wanderer um ueber den Fluss zu kommen. Es ist auf jeden Fall unterhaltsam und in einer Stunde hat man so ziemlich jede Variante kennengelernt.






Von der anderen Seite koennen wir dann zuschauen wie ein Gruppe Motorradfahrer durch den Fluss faehrt und einer davon hineinfaellt.




Von der Bruecke aus konnten wir beobachten wie jemand mit dem LandRover bis nah an den Fluss fuhr und scheinbar plannte hindurch zu fahren. Leider war er zu aengstlich. Wir versuchen ihn noch zu ueberreden durch zu fahren damit wir ein paar interessante Fotos machen koennen, aber er tut so als waere er da schon mal durchgefahren und er woellte ueberhaupt ganz woanders hin.


wir lassen die Huette Hvanngil hinter uns, denn es ist nicht mher sehr weit bis zur naechsten Huette


Wir treffen eine sehr pink begleitete Wanderin aus Bielefeld, die hier allein unterwegs ist. Wir fragen wo sie sonst schon so war und was sie empfehlen kann worauf sie sagt: Portugal. Wir muessen lachen, denn immer wenn  es anfaengt zu regnen wuenschen wir uns immer noch Portugal.


Die naechste Flussueberquerung steht an. 


Frank B. zoegert nicht lange und ist als Erster drueben. 


Christian und Frank suchen deutlich laenger nach einer geeigneten Stelle.


Jeder laeuft woanders rueber.






Da ist unser Tagesziel: Alftavatn

wir sind dieses Mal sehr frueh dran und haben damit eine grosse Auswahl an guten Zeltplaetzen. Da wir gelesen hatten - und schon jetzt merken - dass es hier am See sehr windig werden kann, suchen wir uns einen Platz weiter weg von der offenen Ebene.




Tatseachlich verkaufen die hier Bier. Das teuerste Bier unserer Reise. Die drei Dosen kosten 60$!


Waherend die anderen nach dem Abendbrot nochmal auf einen Huegel gleich hier am See laufen verbinge ich die Zeit auf dem Klo. Ich muss wohl doch irgend einen Wanderfuss in meiner Tuetensuppe bekommen haben.


Vier der 6 geplanten Tage sind nun schon vorbei.  Fuer morgen ist nun entgueltig Regen vorhergesagt. Wir hoffen es wird nicht so schlimm.







  












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