03 (Episode 1) - Das Loch
Die erste Nacht im Zelt war eigentlich ok. Ich hatte das erste Mal auf meiner neuen, und etwas dickeren Iso-Matte geschlafen - auch wenn sie etwas schwerer und groesser war als die letzte - das war eine gute Anschaffung! Die anderen erzaehlten am Morgen, dass es in der Nacht mal richtig heftig geregnet hat. Ich hab davon nichts mitbekommen. Ich glaube ich war kurz nach 5 Uhr wach. Gegen 5:30 krieche ich aus dem warmen Schlafsack und aus dem Zelt hinaus. Es ist richtig kalt. Man kann seinen Atem sehen. Die Zelte sind feucht, aber nicht klitsch nass. Im Gegensatz zu unserer Ankunft gestern abend hier, sieht man ein paar Stuecken vom Himmel und auch Teile der Gletscher im Osten (Eyjafjallajoekull) und Westen (Myrdallsjoekull). Ich dachte ich bin der Erste heute morgen, aber in der Ferne sehe ich Christian.
Die Sonne scheint gerade aufzugehen. Ich hoffe das wir genug von ihr zu sehen bekommen und dass wir die Zelte etwas trocken bekommen. Christian und ich machen die ersten Fotos, obwohl es eigentlich noch etwas zu dunkel ist.
Die anderen Franks sind jetzt auch wach. Frank B. beschwert sich, das gestern abend jemand endlos seine Reisverschluesse auf und zu gemacht hat - haha - ich weiss nicht wovon er redet!
Wir haben Glueck, die Sonne kommt raus! Schnell die Zelte trocknen.
der Hund der polnischen Huettenfrau kommt angelaufen und schnueffelt an unseren Sachen um dann das Bein zu heben. Der arme Kerl hatte gestern vermutlich zu viel Bier getrunken, war wahrscheinlich die ganze Nacht eingespeert und pinkelt dann bestimmt 15 Minuten lang - zum Glueck nicht auf Frank T's Rucksack.
Wir machen uns besser zum Abmarsch bereit, den nun taucht auch die Huettenfrau auf und sie sieht auch aus als kaeme sie zum pinkeln hier her. Wir sind erleichtert, dass sie dann doch nur nach ihrem Hund fragt der inzwischen schin Richtung unserer Wanderroute abgehauen ist.
Frank T ist noch gut gelaunt. Wir laufen voll motiviert los um dann doch gleich wieder ausgebremst zu werden. Das Tal markiert das untere Ende des Gletschers und der Weg fuehrt nun ueber das Gemisch aus Asche, Schlamm und Eis.
Die Freude das erste Tal ueberstanden zu haben dauert nur kurz an, denn das zweite liegt noch vor uns und sieht noch schlimmer aus
Christian macht den Scout
Geschafft! Zumindest sind wir erstmal heil runter gekommen.
finde Christian!
Blick zurueck. Uns ist nicht mehr kalt. Man kann immernoch die Hutte sehen und wir haben jetzt schon eine Stunde gebraucht hier rueber zu kommen.
man fragt sich wie das hier in ein paar Wochen aussieht, wenn der erste Schnell wieder faellt.
Noch einmal der Blick zurueck. Wir haben fast den Kamm erreicht und hoffen dass es dahinter nicht so krass weiter geht
das sieht jetzt eher nach Autbahn aus. Hier sollten wir gut voran kommen. Bis jetzt sind wir noch niemanden begegnet.
Der Tag heute faengt auf jeden Fall spannend an und die Sonne scheint immernoch. Wieder versperrt uns der naechste Berg den Blick.
Frank B. hat die Nase noch nicht voll von seinem ersten Abenteuer mit uns
Zunaechst muessen wir uns wieder ueber ein Lavafeld kaempfen, auf welchem der Weg nur schlecht zu sehen ist. Wir koennen aber den Wanderweg auf der anderen Seite sehen und halten so in etwa die grobe Richtung.
Es gibt wieder jede Menge Loecher und scharfes Geroell. Auf der anderen Seite sieht man einen einzelnen Wanderer der genauso ratlos auf das Geroellfeld start.















































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