03 (Episode III) - Fussball und Bier

 


Nachdem wir also mit Hilfe der locken Kette und dem fragwuerdigen Seil sicher auf dem Plaeteau gelandet waren, ging es locker darueber hinweg bis wir zum eigentlichen Abstieg kamen. Unser heutiges Ziel Porsmoerk lag ja brutalerweise fast wieder auf Meereshoehe. Dort beginnt oder endet dann der eigentliche Laugavegur. Wir waren aber immernoch zu weit weg, also das wir die Huette haetten sehen koennen. Bevor wir also die Muskeln und Knie mit dem Abstieg testen wollten, gab es erstmal eine kleine Pause. Dieses mal nur Riegel und Nuesse, da wir immernoch an kein Wasser herangekommen waren und damit nicht wirklich gnug Wasser zum kochen hatten.  


Blick zurueck. Wir sind schon ein ganzen Stueck bergab gelaufen, aber der grosse Abstieg kommt noch.


Am Ende der Schluchtueberquerung

ueber dasPlateau










Waehrend die beiden anderen Franks eine Pause machen lassen Christian und ich unsere Rucksaecke bei ihnen um bis an das Ende dieses Ueberhangs zu laufen um ein paar bessere Fotos vom Gletscher machen zu koennen. Dabei sehen wir das Tal jetzt mal aus der Naehe und es sieht unglaublich schoen aus:




















Blick nach vorn. Irgendwo ganz dahinten links im Tal, noch vom Vulkankegel verdeckt muss unser Tagesziel liegen.




Immer dem ausgetretenen Pfad nach. Uns kommen jetzt wieder mehr Leute entgegen. Die meisten sehen noch fertiger aus als wir. Es geht aber auch krass hoch hier - fuer uns aber bergab.










Blick zurueck zum Plateau. So langsam zieht sich der Himmel leider wieder zu.













gerade als wir dachten wir haben das Schlimmste ueberstanden kommen nochmal ein paar gefaerlichere Stuecken. Dieses mal aber ohne Seile. 



Zurueck in der Zivilisation: mittem im Wald steht ein Fussballtor!




Was will man mehr? Achja, Bier! 


Irgendwann erreichen wir den Fuss des Tals und von da ist es auch schon nicht mehr weit bis zu einer Huette wo man etwas zu essen und zu trinken kaufen kann. Wir verzichten beim Anblick der Preise auf das Essen und beschraenken uns auf das noetigste: Bier! Ich glaube eine Dose kam so 7 Dollar. Es sind  zunaechst ausser uns keine weiteren Gaeste zu sehen. Da es hier Internetempfang gibt konnten wir gleich mal die Wettervorhersage checken. Leider keine gute Nachrichten: schlechtes Wetter im Anmarsch. Wir treffen noch auf einen etwas aelteren Amerikaner. Er fragt uns wo wir herkommen und ob wir zugeknoepfte Berliner waeren. Seiner Meinung nach sind die Berliner nicht lustig. Er selbst waere in Deutschland zur Welt gekommen. Sein Vater war in Deutschland stationiert und er selbst ist das Ergebnis einer Karnevalparty.

Islaendischer Uber













Geschafft! Wir haben die zweite Etappe gemeistert. Sind dafuer nun aber auch 1000m wieder herunter gewandert.


Die Huetten von Porsmoersk. Ja, es gibt richtiges Gras und wir finden eine fast luxerioese Wiese zum zelten. Fuer 5 Dollar kann man genau 5 Minuten heiss duschen. Mit kaltem Wasser kann man ungebegrenzt duschen. Kalt heisst hier aber knapp ueber Null. 




Hier gibt es jetzt auch Islaendisches Bier. Eine Dose kostet jetzt allerdings schon 10 Dollar. Geschmeckt hat das eigentlich nicht. Das Carlsberg war gut. 



Unsere Deutsch-schwedischen Zeltnachbarn emfehlen uns unbedingt noch auf den Berg hinter dem Zeltplatz zu klettern und uns den Sonnenuntergang anzusehen. Weil wir noch jede Menge Kraft haben und ueberhaupt ziemlich dolle Typen sind lassen wir die Kniegelenke nochmnal knacken und klettern da hinauf. 










Da unten holt der letzte Bus fuer heute nochmal einen Schwung wanderer ab. Es wird dann schnell kalt und wir laufen wieder runter. Die Nacht war super, frisch geduscht und mit Wiese unter dem Zelt.


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